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GENIUS Act: Senatoren fordern klare Regeln für

Eine überparteiliche Gruppe von US-Senatorinnen und -Senatoren, angeführt von der Republikanerin Cynthia Lummis, drängt…

GENIUS Act: Senatoren fordern klare Regeln für
GENIUS Act: Senatoren fordern klare Regeln für
GENIUS Act: Senatoren fordern klare Regeln für
GENIUS Act: Senatoren fordern klare Regeln für

Eine überparteiliche Gruppe von US-Senatorinnen und -Senatoren, angeführt von der Republikanerin Cynthia Lummis, drängt Finanzminister Scott Bessent, ausdrückliche Verfahrensleitlinien zu veröffentlichen, wie Bundesstaaten eine Zertifizierung zur Aufsicht über Stablecoin-Emittenten unter dem GENIUS Act erhalten können. Der Brief, den außerdem Angela Alsobrooks, Catherine Cortez Masto und Kirsten Gillibrand unterzeichnet haben, argumentiert, dass der Vorschlag des Finanzministeriums vom April zwar Grundsätze für die Bewertung dargelegt habe, ob ein staatliches Regime „im Wesentlichen vergleichbar" mit dem föderalen Rahmen ist — aber den Zeitplan, die Antragsmechanik und den Prüfprozess ausgelassen habe, denen die Bundesstaaten tatsächlich folgen müssten, um dorthin zu gelangen.

Warum das wichtig ist

Der Guiding and Establishing National Innovation for U.S. Stablecoins Act lässt Raum für eine Aufsicht über Stablecoin-Emittenten auf Bundesstaatsebene, sofern die Bundesstaaten nachweisen können, dass ihr Regime die föderalen Standards erfüllt. Die April-Regeln des Finanzministeriums sind der erste Versuch zu definieren, wie „im Wesentlichen vergleichbar" in der Praxis aussieht, und die Senatorinnen und Senatoren sagen, das Fehlen eines Zertifizierungsverfahrens sorge bereits für Verwirrung unter den Regulierungsbehörden der Bundesstaaten, die darum wetteifern, eigene, an GENIUS ausgerichtete Regeln auf den Weg zu bringen. „Ohne klare Verfahrensleitlinien könnte der Zertifizierungsprozess so ausgelegt oder angewendet werden, dass er eine künftige Beteiligung de facto ausschließt", schrieben die Abgeordneten — eine Warnung, die, wenn sie ungehört bleibt, die Stablecoin-Aufsicht stillschweigend in Washington bündeln könnte, statt sie bewusst dort zu verorten.

Auswirkungen auf den Markt

Der Vorstoß ist relevant, weil der US-Stablecoin-Markt, der von Tether und Circle dominiert wird, in einer regulatorischen Grauzone operiert, die der GENIUS Act eigentlich schließen sollte. Wie das Finanzministerium den Weg zur Zertifizierung der Bundesstaaten gestaltet, wird bestimmen, welche Emittenten über staatliche und welche über föderale Lizenzen laufen — und welche staatlichen Aufseher — New York, Wyoming, Texas — am Ende eine echte Aufsichtsbefugnis über die nächste Generation dollar­gekoppelter Token erhalten. Investoren, die die Umsetzung des Gesetzes beobachten, werden den Brief vom Dienstag als Signal lesen, dass der Zeitplan der Regulierung selbst umkämpft ist — nicht nur das Gesetz.

Verwandte Tokens
$USDC

Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist der GENIUS Act?

    Der Guiding and Establishing National Innovation for U.S. Stablecoins Act ist ein US-Gesetz zur Regulierung von Stablecoin-Emittenten. Es lässt Raum für Aufsicht auf Bundesstaatsebene, sofern die staatlichen Regime nachweisen können, dass sie die föderalen Standards erfüllen.

  2. Warum drängen Senatorinnen und Senatoren das Finanzministerium zu Leitlinien für die Bundesstaaten?

    Die von Cynthia Lummis angeführte Gruppe argumentiert, der April-Vorschlag des Finanzministeriums habe zwar die Grundsätze für die Bewertung staatlicher Regime definiert, aber den Zeitplan, die Antragsmechanik und den Prüfprozess ausgelassen, die die Bundesstaaten für eine tatsächliche Zertifizierung benötigen —…

  3. Wer hat den Brief an Finanzminister Bessent unterzeichnet?

    Den Brief führte die Republikanerin Cynthia Lummis, Vorsitzende des Krypto-Unterausschusses im Bankenausschuss des Senats; mitunterzeichnet haben weitere Republikanerinnen und Demokraten, darunter Angela Alsobrooks, Catherine Cortez Masto und Kirsten Gillibrand.

  4. Was könnte passieren, wenn das Zertifizierungsverfahren für die Bundesstaaten unklar bleibt?

    Die Senatorinnen und Senatoren warnen, dass ohne klare Verfahrensleitlinien der Zertifizierungsprozess „so ausgelegt oder angewendet werden könnte, dass er eine künftige Beteiligung de facto ausschließt" — und die Stablecoin-Aufsicht stillschweigend in Washington bündeln würde, statt sie bewusst dort zu verorten.

  5. Welche Stablecoins und staatlichen Regulierer sind am stärksten betroffen?

    Die dominanten US-ausgerichteten Stablecoins — Tethers USDT und Circles USDC — wären die hauptsächlich betroffenen Emittenten. Staatliche Aufseher in Jurisdiktionen wie New York, Wyoming und Texas arbeiten mit Hochdruck an GENIUS-konformen Rahmenwerken, um ihre Aufsichtsbefugnis zu sichern.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 69d
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