Ein Schweizer Investor erklärt, KuCoin habe einen Titel des Obersten Gerichtshofs der Seychellen über mehr als $2 Millionen im Zusammenhang mit 21 Millionen delisteten CHP-Token nicht beglichen, wie der Cointelegraph-Bericht darlegt. Das Gericht entschied im Dezember 2025, dass KuCoints Seychellen-Gesellschaften nicht ausgezahlte Token nicht als „verwahrlost" behandeln dürfen, und ordnete eine Entschädigung an den Investor an.
Warum das wichtig ist
Der Streit ist ein sauberer Test dafür, wie zentralisierte Börsen mit Nutzervermögen nach einem Delisting umgehen. Indem das Gericht aus den Seychellen dem Investor recht gab, wies es die in der Branche seit Langem übliche Praxis zurück, schlafende Guthaben pauschal als verfallen zu erklären – eine Haltung, die Kleinanleger über mehrere Zyklen hinweg still und leise Geld gekostet hat. KuCoin ist Berichten zufolge nicht vor Gericht erschienen und hat öffentlich nicht auf die Vorwürfe reagiert, was die Aussicht auf eine umstrittene grenzüberschreitende Vollstreckung über die Offshore-Gesellschaften der Börse eröffnet.
Auswirkungen auf den Markt
Selbst bei $2M ist der Titel ein bedeutsamer Präzedenzfall für die Dutzende kleiner kapitalisierter Token, die KuCoin und Wettbewerber in den vergangenen Jahren delistet haben. Inhaber lange ruhender Guthaben auf großen Börsen haben nun einen dokumentierten Rechtsweg zur Rückforderung, und andere Plattformen mit Seychellen-Gesellschaften werden die Urteilsbegründung genau studieren.
Häufig gestellte Fragen
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Was hat das Gericht auf den Seychellen tatsächlich entschieden?
Das Gericht entschied im Dezember 2025, dass KuCoints Seychellen-Gesellschaften nicht ausgezahlte Token nach einem Delisting nicht als „verwahrlost" behandeln dürfen, und ordnete an, die Börse müsse den Schweizer Investor mit mehr als $2 Millionen im Zusammenhang mit 21 Millionen CHP-Token entschädigen.
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Hat KuCoin die $2 Millionen bereits gezahlt?
Nein. Der Investor sagt, KuCoin habe den Titel nicht beglichen, und KuCoin ist Berichten zufolge weder vor Gericht erschienen noch hat öffentlich auf die Vorwürfe reagiert.
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Was sind CHP-Token und warum wurden sie delistet?
CHP ist das Tickersymbol eines Kryptowährungsprojekts, das von KuCoin delistet wurde. Die Quelle nennt weder Datum noch Grund des Delistings, nur dass der Schweizer Investor zum Zeitpunkt der Entfernung 21 Millionen CHP auf der Börse hielt.
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Warum ist diese Entscheidung über die $2 Millionen hinaus relevant?
Sie weist die Branchenpraxis zurück, ruhende Nutzerguthaben nach einem Delisting pauschal als verfallen zu erklären. Inhaber lange ruhender Guthaben auf zentralisierten Börsen haben nun einen dokumentierten Rechtsweg zur Rückforderung, und andere in den Seychellen eingetragene Plattformen stehen vor derselben…
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Was passiert als Nächstes, wenn KuCoin die Zahlung verweigert?
Da KuCoin Berichten zufolge nicht reagiert, müsste der Investor voraussichtlich eine grenzüberschreitende Vollstreckung gegen die Seychellen-Gesellschaften der Börse betreiben – ein langsamer und umstrittener Prozess, der den Fall zu einem Test der Reichweite offshore-basierter Rechtsdurchsetzung macht.