Ein einstimmiges Gremium des Ninth Circuit entschied am Freitag, dass Nevadas Glücksspielregelungen wahrscheinlich auf Kalshis Sport-Event-Kontrakte Anwendung finden, und wies die Behauptung des Unternehmens zurück, die Commodity Futures Trading Commission solle die ausschließliche Zuständigkeit haben. Das Gremium erklärte, der Commodity Exchange Act verdränge wahrscheinlich nicht das Nevada-Recht und die Kontrakte seien Sportwetten, keine Swaps. Es ist die zweite wichtige bundesgerichtliche Entscheidung in Kalshis Auseinandersetzungen mit US-Bundesstaaten und steht im Gegensatz zu einer April-Entscheidung zu New Jersey.
Warum es zählt
Prognosemärkte stehen zwischen Derivaterecht und staatlichen Glücksspielregeln. Kalshi vertritt die Position, die Bundesaufsicht nach dem Commodity Exchange Act verhindere, dass Einzelstaaten den Handel an einer bundesweit lizenzierten Börse regulieren. Das Ninth Circuit wies diese Haltung für Nevadas Sportkontrakte zurück, während die April-Entscheidung zu New Jersey zum gegenteiligen Ergebnis kam.
Dieser Konflikt ist zu einer Frage der Bundesgerichtsbarkeit geworden. CFTC-Sprecher Zach Fulton sagte, die Entscheidung habe einen Circuit Split geschaffen, der eine Überprüfung durch den Supreme Court erforderlich mache. Der Vorsitzende des Nevada Gaming Control Board, Mike Dreitzer, erklärte, das Urteil bestätige, dass Kalshis Aktivität Sportwetten unter staatlicher Regulierung seien.
Marktauswirkungen
Kalshi hat Nevada und andere Jurisdiktionen nach lokalen Anordnungen bereits verlassen. Das Unternehmen wird eine weitere Überprüfung anstreben. Connecticut reichte Anfang dieser Woche eine weitere Klage ein, und die CFTC verfolgt Verfahren, um die alleinige Zuständigkeit über Kalshi und ähnliche Unternehmen zu etablieren.
Die breitere Branche sieht sich nun mit Unsicherheit konfrontiert, ob Sport-Event-Kontrakte Swaps oder Wetten sind und welche Aufsichtsbehörde die letzte Autorität hat. Das Urteil verwies zudem auf Event-Kontrakt-Aktivitäten mit Robinhood und Crypto.com. Die American Gaming Association nannte es einen Sieg für Verbraucherschutz und Steuerzahler.
Häufig gestellte Fragen
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Welche Rolle spielt der Commodity Exchange Act im Fall von Kalshi?
Kalshi argumentiert, die Bundesaufsicht nach dem Commodity Exchange Act verhindere, dass Einzelstaaten den Handel an einer bundesweit lizenzierten Börse regulieren. Das Ninth Circuit erklärte, das Gesetz verdränge wahrscheinlich nicht Nevadas Glücksspielregeln für die Sportkontrakte.
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Warum gehen die bundesgerichtlichen Entscheidungen zu Kalshi in unterschiedliche Richtungen?
Eine bundesgerichtliche April-Entscheidung zu New Jersey kam zum gegenteiligen Ergebnis wie die Nevada-Entscheidung des Ninth Circuit. CFTC-Sprecher Zach Fulton sagte, der Konflikt habe einen Circuit Split geschaffen, der eine Überprüfung durch den Supreme Court erfordere.
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Was plant Kalshi nach der Ninth Circuit-Entscheidung?
Kalshi kündigte an, eine weitere Überprüfung anzustreben. Das Unternehmen vertritt weiterhin die Position, dass die CFTC-Regeln in ihrer aktuellen Fassung Sportkontrakte nicht verbieten.
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Hat Kalshi den Betrieb in Nevada eingestellt?
Kalshi hatte Nevada und andere Jurisdiktionen bereits auf lokale Anordnungen hin verlassen. Die Nevada-Aufseher stuften die Aktivität weiterhin als illegales Glücksspiel nach staatlichem Recht ein.
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Wie könnte die Entscheidung andere Event-Kontrakt-Plattformen beeinflussen?
Das Urteil lässt Kalshi und ähnliche Unternehmen mit Unsicherheit über staatliche Durchsetzung und Bundesautorität zurück, während die Klagen weiterlaufen. Es verwies auch auf Event-Kontrakt-Aktivitäten mit Robinhood und Crypto.com.
CoinDesk